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Anastasia Kradènova

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Am 26. August fand in der Zentralbibliothek M. J. Lermontow das ausverkaufte Konzert „Triumvirat des Belcanto“ statt, mit der Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und Absolventin des Sankt Petersburger Konservatoriums Anastasia Kradenova (Sopran) sowie dem Pianisten Igor Mascharow. Das Programm war Bellini, Rossini und Donizetti gewidmet.
Anastasia Kradenova wurde zum wahren Star des Abends und zeigte eine perfekte Beherrschung der Belcanto-Technik: stimmliche Flexibilität, gleichmäßiges Legato, virtuose Koloraturen und emotionale Tiefe. Ihre Adina („Der Liebestrank“ von Donizetti) berührte mit der Zärtlichkeit erwachender Liebe, Giulietta („I Capuleti e i Montecchi“ von Bellini) – mit tragischer Leidenschaft in der langen Kantilene, und Amina („Die Nachtwandlerin“) – mit Reinheit der Lyrik und Virtuosität. In den dramatischen Rollen der Maria („Die Regimentstochter“), Anna Bolena und Desdemona („Otello“ von Rossini) vermittelte die Sängerin die feinsten Nuancen menschlicher Gefühle – von der Trauer des Abschieds bis zur Verzweiflung der Vorahnung des Schicksals. Die abschließende „Alpine Hirtin“ brachte heitere Freude und unterstrich das breite Spektrum ihres Talents.
Igor Mascharow am Klavier begleitete den Gesang einfühlsam und verstärkte den Ausdruck der Darbietungen. Das Publikum applaudierte stehend und bestätigte damit die zeitlose Anziehungskraft des Belcanto.
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Am 13. Juli fand in der gemütlichen Atmosphäre des Musiksalons des Zentralen Marinemuseums Kaiser Peter des Großen das brillante Konzert „Pensieri d’amore“ statt, mit der Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und Absolventin des Sankt Petersburger Konservatoriums Anastasia Kradenova.
Die Sängerin zeigte einen erstaunlich reinen, ausgeglichenen und sehr schönen Stimmklang, der die Italianità des Belcanto mit einem feinen Gespür für den Stil jeder Epoche vereinte. Mozarts Arien erklangen frisch, leicht und anmutig; die Sängerin vermittelte mit Leichtigkeit das Spiel der Charaktere. In den Werken der Belcanto-Ära zeichnete sich Anastasias Stimme nicht nur durch Virtuosität, sondern auch durch tiefe emotionale Ausdruckskraft aus.
Jede Arie wurde durch Anastasias Interpretation zu einer echten Szene, erfüllt von Dramatik oder Verspieltheit. Das hohe gesangliche Niveau verband sich mit großem künstlerischem Ausdruck und aufrichtiger emotionaler Hingabe. Besonders hervorzuheben ist auch die hohe Professionalität von Igor Mascharow am Flügel: Seine Begleitung betonte sensibel die Individualität jeder Heldin.
Das Konzert war ausverkauft und rief beim Publikum die wärmsten Reaktionen hervor. Der Auftritt von Anastasia Kradenova bewies erneut, dass wahre Kunst lebendig, zeitgemäß ist und Menschen immer wieder um das ewige Thema der Liebe zu vereinen vermag.
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Am 7. Dezember fand in einem der Wiener Konzertsäle der Abend „Once Simple Things Become Your Favorite“ statt. Das Programm vereinte Werke französischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts – Debussy, Satie, Poulenc, sowie Strawinsky und Mozart.
Das Konzert begann mit dem Abschnitt „Naive and Childish“. Die Lieder von Poulenc und Satie erfüllten den Saal mit Lyrik und Unmittelbarkeit, während Strawinskys „Pièces Faciles“ das Publikum mit spielerischer Einfachheit und Humor erfreuten.
Der zweite Teil – „Calm and Philosophical“ – war nachdenklichen Stücken gewidmet: „Berceuse Triste“ von Casella, den philosophischen Wiegenliedern von Fauré und Poulenc, die mit feinem psychologischen Gespür und besonderer Zartheit aufgeführt wurden.
Im Finale, das weiblichen Bildern und der Atmosphäre des Kabaretts gewidmet war, erklangen Debussys Romanzen („Beauregard Soir“ und „Les Cloches“), die eine träumerische Stimmung schufen.
Anastasia Kradenova, Beata Prochorova und Katja Belova demonstrierten Professionalität und ein geschlossenes Ensemblegefühl. Das Konzert wurde zu einem Fest der Musik und erinnerte an die Freude, die einfache, echte Dinge schenken.
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Am 18. Februar fand im Weißen Saal des Russischen Instituts für Kunstgeschichte (Isaakplatz 5) im Rahmen der Reihe „Musikalisch-literarische Salons im Herrenhaus des Grafen P. A. Subow“ ein Abend der Vokalmusik statt, der den Perlen des Opernerbes von Mozart gewidmet war. Eröffnet wurde der Abend von der Kunstwissenschaftlerin G. V. Petrova, die den historischen und künstlerischen Kontext der Werke erläuterte.
Die Hauptprotagonistin war die junge Sängerin Anastasia Kradenova (Sopran), Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Ihre Darbietung zeichnete sich durch technische Perfektion und emotionale Tiefe aus. In jedem Stück vermittelte sie feinfühlig den Charakter der Heldinnen, zeigte große Bühnenpräsenz, ein Verständnis für die Epoche und sensible Arbeit mit emotionalen Nuancen. Besonders in Erinnerung blieb ihre Interpretation von Paminas Arie aus der „Zauberflöte“ – ihre Aufrichtigkeit und Eindringlichkeit ließen keinen Zuhörer unberührt.
Musikalische Partnerin war Anna Braginskaya (Klavier), deren Spiel durch einfühlsame Begleitung, Liebe zum Detail und lebendigen Dialog mit der Sängerin hervorstach.
Das Konzert wurde zu einem wahren Höhepunkt der Reihe und ermöglichte es dem Publikum, erneut mit der gefühlsgeladenen Klassik in Berührung zu kommen.
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Eine moderne Inszenierung der einaktigen Oper-Ballett „Pygmalion“ von Jean-Philippe Rameau aus der Reihe der Opern-Kurzfilme unter der musikalischen Leitung von Susanne Scholz ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Barockmusik nicht nur aktuell sein kann, sondern das Publikum des 21. Jahrhunderts auch auf erstaunliche Weise fesseln kann. Die Regisseure entwickelten eine ausdrucksstarke und zugleich prägnante theatralische Sprache. Bühnenbild und Kostüme von Elke Steffen-Künl verbanden historischen Stil mit modernen Akzenten, während das Lichtdesign von Ralf Beyer die Atmosphäre des Wunders und der Verwandlung verstärkte.
Die musikalische Gestaltung von Susanne Scholz zeichnete sich durch Frische und Präzision aus: Die Künstler bewahrten die Nuancen der Partitur und hielten den dramatischen Gehalt aufrecht. Die Tanzeinlagen von Édith Lalonger machten die Aufführung zu einem vollwertigen Opernballett, in dem Bewegung und Gesang gleichwertig sind.
Die Vokalpartien wurden meisterhaft interpretiert. Mario Lerchenberger (Pygmalion) beeindruckte mit Ausdruckskraft, Anastasia Kradenova (Cephise) wurde zum emotionalen Zentrum der Inszenierung, erfüllt von Sehnsucht und persönlichem Drama. Tanja Klancik (Cupidon) verband Komik und Leichtigkeit, und Melis Demiray (Statue), zusammen mit den Tänzerinnen Caroline Ducrest und Édith Lalonger, schufen das faszinierende Bild „erwachender Schönheit“.
Die moderne Lesart dieses barocken Meisterwerks beweist, dass Klassik lebt und auch nach Jahrhunderten aktuell und frisch bleibt.
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Die Uraufführung des Zyklus “Beneath the Tomb and the Moon”, komponiert von der jungen Komponistin Jialu Yang auf englische Übersetzungen der Gedichte von Rumi, wurde zu einem kühnen Experiment in der zeitgenössischen akademischen Musik. Im Mittelpunkt dieses Ereignisses stand die Sopranistin Anastasia Kradenova, deren Interpretationskunst maßgeblich das künstlerische Gesamtbild prägte.
Die Sopranpartie in diesem Zyklus erfordert große Freiheit, Flexibilität und Hingabe. Yangs Musik ist reich an ungewöhnlichen Klangfarben, feinen dynamischen Abstufungen und extremen Registerwechseln. Hier gibt es keine gewohnte Melodie – die Gesangslinie löst sich auf zwischen Flüstern, Aufschrei, Klagen und plötzlichen Ausbrüchen von reinem Klang. Anastasia Kradenova, deren Stimme rein, flexibel und farbenreich ist, spürte jede poetische Zeile intensiv nach und verwandelte Rumis Worte in eine fast metaphysische Klangwirklichkeit.
Die Arbeit mit dem Orchester unter der Leitung von Yuri Taguchi war konzentriert; das Ensemble schuf eine flexible, sinnliche Partitur und unterstützte die Solistin in den offensten Momenten.
Anastasia Kradenova erschien nicht nur als Interpretin, sondern als Mitautorin der Aussage: Gerade ihre Stimme verlieh Rumis Zeilen Atem und moderne Individualität. Diese Erfahrung ist ein Beispiel für mutige künstlerische Suche und einen Dialog zwischen Zeit, Kultur und der menschlichen Seele.
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© 2026 Anastasia Kradènova
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